Über 14 Hektar in der Steiermark wurden bereits verbrannt – ein blanker Irrsinn. Gratulation an jene, die den notwendigen Pflanzenschutz als „Giftmischerei“ offen in die Öffentlichkeit gebracht haben.

Ein Modell, das in diese Richtung zeigt, war die Vorführung des autonomen Roboters Bakus in den Weingärten des Stiftes Klosterneuburg.

Ein Thema, das wir, auch vom Fach kommend, bewusst vernachlässigt haben. Warum? Denn in den fast 40 Jahren des Bestehens von DER WEINBAU haben wir so viel an verwirrenden Thesen erlebt, über die man sich nur wundern kann.

Ein effizienter und nachhaltiger Pflanzenschutz ist ein Grundpfeiler des modernen Weinbaus. 2024 testete Certis Belchim den VineForecast-Algorithmus in Feldversuchen auf einer Müller-Thurgau-Anlage in Spiesheim, Deutschland.
Seit 45 Jahren ist die Esch-Technik Maschinenhandels GmbH ein etablierter Anbieter für den Vertrieb und Service von Kubota Traktoren und Anbaugeräten. Anzeige

Ein hochwertiges Symposium in Richtung unseres Reports Piwis – ein guter Weg im Trend nach neuem. Die Inhalte zeigten klare fundierte Aussagen, das es auch ohne Pflanzenschutz bei Piwis nicht geht. Aber sie reduzieren den Pflanzenschutz Eintrag um 80%.

Ganz egal wie das Thema diskutiert wird – ob konventionell, biologisch oder für PIWIs – um Schutzmaßnahmen kommt man im Weingarten nicht herum.

Das Problem betrifft die gesamte Branche, Landtechnik ist ein faszinierender, vielfältiger Beruf mit absoluter Existenzsicherung. Im Vergleich mit der KFZ-Technik darüber hinaus auch spannend und herausfordernd.

Was das heisst? Minus 50% der Pflanzenschutzmittel. In Schutzgebieten (wie z.B. in der Wachau) sogar mit gänzlichem Entfall.

In schwierigen Zeiten – von High Tech bis zu Oldtimern. Das Gesräch mit Matthias Kittenberger führte Sepp Baldian.
Inserate und Aussagen versprechen, dass die jeweiligen Angebote Höchstleistungen sichern – tun sie das?

Recht auf Reparatur: Hacker knackt John-Deere-Traktor und zeigt Computerspiel „Doom“

Womit wir zu diesem Thema überfrachtet werden: * Aussagen der Industrie * Aussagen von (honorargesteuerter) Wissenschaft * Aussagen von (spendenorientierten) umweltorientierten Milliarden-Unternehmen * Standpunkte von Bio-Fetischisten * Behauptungen der Tagespolitik * Blogs, soziale Medien, NGOs, etc.
Alles in allem: ein Bienenhaus sich widersprechender Ansichten. Nicht zu vergessen, dass in diesem Vakuum die Wunderhändler (die sich in einem gesetzesfreien Raum bildeten) ihre (Gift-)Wunder verkaufen…

Ein tolles Spass und Arbeitsgerät warum nicht?

Die Vorgeschichte. Der Landmaschinen-Partner Carl Hoffmann in Piesport an der Mosel war schon immer mehr als „nur“ ein Händler, er ist vielmehr ein enger Partner, der sich seit drei Generationen technischen Lösungen vor Ort widmet.

Ein Weinbaubetrieb lebt, so wie die gesamte Landwirtschaft, von Erträgen aus der Natur. Aber die Natur besteht aus einem ununterbrochenen Evolutionsprozess, der durch Krankheiten, Schädlinge, Wetter- bzw. Klimaunbilden eine natürliche Selektion der Stärksten und Überlebensfähigsten aus Flora und Fauna sichert. Dieser jahrmillionen alte Prozess, dass die Natur brutal das Schwache zugunsten der Stärkeren reguliert, ist die Basis der sich laufend weiterentwickelnden Evolution.

Die Preisentwicklung über alle Bereiche explodiert (auch bei den Diskontern); heute kosten 10 Eier aus Bodenhaltung um die 2,59.- Euro, vor wenigen Wochen noch 1,89.- Euro – ein einfaches Beispiel aus dem „kleinen Alltag“. Und beim Thema Wein? Hier stiegen die Preise im Vergleich zu den Vorjahren bei Pflanzenschutz, Dünger, Weinhilfen, der notwendigen Technik, etc. um fast 25% – und die weitere Entwicklung ist nicht absehbar.

Ein Gespräch und einen Umweg wert: Sehr still entwickelte sich einer der ungewöhnlichsten Dienstleistungsbetriebe für den österreichischen Weinbau. Die KOL-Technik hat ihre Basis im Weinbau: Franz Lampl-Küssner betreibt selbst einen beachtlichen Weinbaubetrieb, der als Modell für die Technik, die angeboten wird, dient.

Stellen Sie sich vor auf die Lebensdauer eines Weingartens jährlich bis zu 3 Arbeitsschritte einzusparen und damit in 20 Jahren mehr als eine Urlaubswoche an Zeit zu gewinnen, die auch gut mit dem dadurch ersparten Geld ausgestattet ist.

Wir können uns mit den verschiedensten Hilfen vor Sonnenbrand schützen. Die Traube und die Rebe kann das leider nicht. Aber das Frustar System verringert stark das Risiko von Sonnenbrandschäden. Mithilfe des Systems ist ein großzügiges Freistellen der Traubenzone möglich, welches zusätzlich durch die rasche Abtrocknung das Risiko weitere Erkrankungen reduziert.

Ein Thema, das sich seit dem Beginn der Lesetechnik wie ein roter Faden durchzieht. Sicher, vor 35 Jahren war das Lesegut ein pampiger Haufen mit Blättern und Rebholz, wo sich viele (zu Recht) mit Grausen abwendeten. Aber die Technik entwickelte sich weiter, sodass schon vor 20 Jahren die Hochschule in Geisenheim in großen Versuchsreihen keinen Unterschied zwischen Weinen die von Hand gelesen wurden und maschinengelesen Weinen feststellen konnte – weder technisch noch organoleptisch.

Der Kärntner Weinbau ist im Grunde nichts Neues – Kärnten war ein Weinland, und nicht zufällig war der Sortenweingarten der k. u. k. Monarchie in Kärnten auf der Hollenburg. Aber der Kärntner Weinbau hat ein extremes Problem und wurde aufgegeben. Wobei gerade in Kärnten großartige Weine möglich und gegeben sind! Das Problem ist der Frost, der einen kontinuierlichen Weinbau fast unmöglich macht.

Lieber Leser, diese Themen bedürfen eines Vorworts der Redaktion, denn das Thema ist eines der schwierigsten, mit vielen Ansichten überdeckt und weit entfernt von der Realität.

Im Rahmen der Initiative „Evolution statt Revolution“ geht es um die Forderung nach einer Verwaltungsvereinfachung – also nicht um Abschaffung, sondern um ein Bündeln entsprechend der Normalität der IT-Welt. Es ist eine Tatsache, dass ein selbstvermarktender, ca. fünf Hektar großer Betrieb im Grunde genommen eine Halbtagskraft für die Erledigung des Verwaltungsaufwandes benötigt.

Aus den Visionen wird Realität – vorab stellen sich viele die Frage: brauchen wir das? Diese Frage ist mit einem uneingeschränkten Ja zu beantworten. Hilfen oder Fachleute gibt es nicht mehr genug, denn der Weinbau und die Landwirtschaft leben in der freien Natur – Regen, Kälte, Hitze und Kulturform bedingt einen unregelmäßigem Arbeitseinsatz.

Die Natur funktioniert nach klaren Regeln. Der Mensch der einen Apfel vom Baum nimmt oder eine Traube vom Stock stört die Natur – denn er entnimmt Mineralien und Inhaltsstoffe die von der Natur aus vorgesehen wären zu verrotten und für die nächste Generation die Kraft für neues Leben zu sichern.

Pflanzenschutz
Über 14 Hektar in der Steiermark wurden bereits verbrannt – ein blanker Irrsinn. Gratulation an jene, die den notwendigen Pflanzenschutz als „Giftmischerei“ offen in die Öffentlichkeit gebracht haben.
Ein Modell, das in diese Richtung zeigt, war die Vorführung des autonomen Roboters Bakus in den Weingärten des Stiftes Klosterneuburg.
Ein Thema, das wir, auch vom Fach kommend, bewusst vernachlässigt haben. Warum? Denn in den fast 40 Jahren des Bestehens von DER WEINBAU haben wir so viel an verwirrenden Thesen erlebt, über die man sich nur wundern kann.
Technik
Ein Modell, das in diese Richtung zeigt, war die Vorführung des autonomen Roboters Bakus in den Weingärten des Stiftes Klosterneuburg.
Seit 45 Jahren ist die Esch-Technik Maschinenhandels GmbH ein etablierter Anbieter für den Vertrieb und Service von Kubota Traktoren und Anbaugeräten. Anzeige
Das Problem betrifft die gesamte Branche, Landtechnik ist ein faszinierender, vielfältiger Beruf mit absoluter Existenzsicherung. Im Vergleich mit der KFZ-Technik darüber hinaus auch spannend und herausfordernd.





