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Weingarten mit Frostschaden

Das Problem: Frost

Der Kärntner Weinbau ist im Grunde nichts Neues – Kärnten war ein Weinland, und nicht zufällig war der Sortenweingarten der k. u. k. Monarchie in Kärnten auf der Hollenburg. Aber der Kärntner Weinbau hat ein extremes Problem und wurde aufgegeben. Wobei gerade in Kärnten großartige Weine möglich und gegeben sind! Das Problem ist der Frost, der einen kontinuierlichen Weinbau fast unmöglich macht.  

Betreibt man den Weinbau mit Begeisterung als Hobby, wird der Frost und der dadurch entstandene Schaden hingenommen.  

Nur entwickelten sich auch beachtliche Betriebe, die auf konsequente Erträge ausgerichtet sind – wo also ein Frostschaden nicht „nur“ die Ernte vernichtet und das Holz auf zwei bis drei Jahre Schaden nimmt. Erschwerend kommt dort hinzu, dass es auch für den mühsam aufgebauten Kundenstock keinen Wein gibt – mit dem Risiko der Abwanderung der Kunden.

Ein System mit starkem Kärntenbezug wurde entwickelt, die Basis war „seltsam“: Ein bekannter Weinbaufachmann kam nach einer Weingartenbesichtigung eines Frostweingartens 2017 entsetzt zu einem privaten Treffen am Keutschachersee mit Ing. Hofstätter, einem führenden Spezialisten aus der Elektronik Entwicklung und Entwicklung in der Halbleitertechnik. Der  katastrophale Frostschaden war das hochemotionale Thema. Es entstand die Idee, dass man eine Lösung entwickeln müsste, die eine Weingartenanlage mit bis zu 30 Jahren Lebensdauer verlässlich schützt.

Hofstätter nahm den Gedanken auf und entwickelte in gemeinsamer und engagierter Arbeit mit der Versuchsstation für Obst- und Weinbau in Haidegg und Dipl.-Ing. Dr. Leonhard Steinbauer solch ein System. Nach vier Jahren intensiver Forschung und Modellen entstand eine Musteranlage in der Weinbauschule Silberberg, sowie eine Entwicklungs-Zusammenarbeit mit Frustar, dem weltweit führenden Spezialisten für Hagelschutz-Anlagen.

Das System mit speziellen Heizdrähten und Technologie unterscheidet sich von allen bisherigen Systemen; die Datenlage zeigt einen sicheren Schutz vor Frösten mit einer technischen Lösung die – bis auf das Service – auf eine Haltbarkeit über die Lebensdauer eines Weingartens ausgerichtet ist. Daraus wurde ein Schutzsystem gegen Hagel- und Frostschäden entwickelt. Es wäre sicher sinnvoll, sich zu erkundigen und die Anlage in Silberberg zu besuchen um sich darüber ein Urteil bilden zu können! 

Denn es ist zu beachten, dass die Meteorologen angesichts der Klimakrise die Frosthäufigkeit in Kärnten auf zwei bis drei schwere Fröste in zehn Jahren voraussagen. 

Wirtschaftlich auf den Hektar gerechnet bedeutet das bei Qualitätstrauben, verbunden mit dem Kundenausfall und den Langzeitfolgen einen Nettoverlust von 15.000 bis 20.000 Euro pro Jahr. 

Betrachtet man das Thema wertfrei und blickt man auf die Entwicklung der letzten zehn Jahre zurück, ist ein professioneller, existenzerhaltender Weinbau in Kärnten schwierig – addiert man die zu erwartenden Entwicklungen, ist die Zukunft fragwürdig!

Oder aber es werden Maßnahmen gesetzt, die die Weingärten vor Frost und Hagel schützen.

Die Kosten eines Gesamtschutzes sind auf den ersten Blick enorm; legt man diese aber auf die Lebensdauer eines Weingartens an, belasten sie pro Flasche den Wein in der Höhe der Kosten eines Naturkorkens. Selbst eine Leasing-Variante bezahlt sich mit zusätzlichen positiven Betriebsergebnissen quasi selbst.

Besonders wichtig ist der Informationsaufbau über wirklich geeignete Maßnahmen: In Silberberg kann man sich schon über Helios vorab orientieren. Es geht nicht darum, im Moment zu investieren sondern um eine Orientierung – denn es gibt ja eine Vielzahl von Lösungen für den Moment; wie z.B. Kerzen: rechnet man die Kosten auf zehn Jahre und berücksichtigt mangelnde Sicherheit der Funktion, ist das System eher kosten- und aufwandsintensiv. Gebläselösungen sind hinsichtlich der Streu-Weingärten und Hanglagen mit Beeinflussung durch den Wind oft schwierig bis unmöglich.

Es ist wichtig, sich jetzt damit zu befassen, und die letzten zehn Jahre als Beispiel der realen Entwicklung in Kärnten dafür heranzuziehen. Eine große und besondere Chance für den Informationsaufbau über die Entwicklung von Frost und Hagel in Kärnten besteht mit Ing. Gartner (Kammer), der als Praktiker real die Probleme erlebte.  

Was auf uns zu kommt, ob diese extremen Szenarien der Klimaentwicklung wirklich eintreten werden, sind vorerst Annahmen; schauen wir aber heute zurück, so hätte sich in den vergangenen zehn Jahren so eine Anlage auch schon finanziert! 

Das System Helios von Eco Frost

Für Auskünfte :

Der Mentor:           Sepp Baldrian                   sepp.baldrian@uoem.at 

Der Entwickle:r      Ing. Helmut Hofstätter       office@ecofrostprotection.at

Hagel und Frost:   Patritz Gerstl                      info@frustar.com

Arbeitsgruppe Weinbau Kärnten  Mag. Georg Unterrainer: office@unterrainer-consult.com