Liebe Leser
Mutlos sitzen die Landwirtschaftsexperten der Kammer, der Bundesländer, der ÖWM sowie der Weinländer-Organisationen vor ihren Schreibtischen und beklagen die Krise. Keiner hat den Mut, zum Thema Alkohol im Wein die Wahrheit zu sagen. Alkohol ist ein natürlicher Bestandteil unserer Ernährung – von Salat und Gemüse über Brot bis hin zu Beeren und Obst. Als einfaches Beispiel: die Himbeere enthält 32 verschiedene Alkohole – wer regt sich darüber auf? Niemand. Die NGOs und alkoholkritischen Experten schweigen. Für die Medien, die um starke Schlagzeilen kämpfen, ist das Thema „Alkohol = Wein = Gift“ natürlich ein gefundenes Fressen.
Was wird dagegen getan? Nichts.
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Spannend!
Aktuelles
Über den Tourismus im „Wunderland des Weines“ und seine Möglichkeiten, die gesamte Erlössituation erheblich zu verbessern, bedarf es keiner Diskussion. Die Beispiele aus den Schalko-Tourismusentwicklungen liegen offen und sind im Ergebnis kaum zu glauben.

In der Kleinen Zeitung, in der Kronen Zeitung und im Standard – der übrigens erstaunlich gut und informell über die Probleme unseres Weinbaus berichtet – war das Thema rund um den Rotwein vom Weingut Moric von Roland Velich präsent.

Ohne Zweifel haben sich der Markt und das Verhältnis zum Wein gravierend verändert. Politik und „Experten“ rätseln darüber, wie sich die Zukunft entwickeln könnte. Doch ganz im Stillen und ohne großes Aufsehen haben sich viele Winzer bereits erfolgreich an die Anforderungen der Gegenwart angepasst.

Ein Edelweingut von Weltrang und internationaler Bedeutung versucht, angesichts des enormen Rückgangs des Weinkonsums, durch ein Vorinsolvenzverfahren das Überleben zu sichern.

Dank der klein strukturierten Betriebe, der Sortenvielfalt und dem an sich weltbekannten Kulturland Österreich ist die Situation zwar schlimm, aber mit großen Veränderungen lösbar.

Built by Nature reagiert auf die Marktentwicklung und erweitert die Bewertungsmaßstäbe um einen entscheidenden Faktor: Genuss und Trinkfreude.

Auf den ersten Blick ein verrückter Gedanke, aber Kilger hatte eine Vision, die nicht von der Hand zu weisen ist. Die südliche Weinbauregion Österreichs gehört zu den schönsten Regionen der Welt, ist aber international in ihrer völlig beeindruckenden Schönheit weitgehend unbekannt. Ein Juwel – nicht nur Europas –, das er offensichtlich erwecken wollte.

Weinbau ist nach wie vor ein großes Thema. In diesem Bereich steckt weiterhin ein enormes Zukunftspotential, insbesondere im Tourismus, bei Heurigen und in Weinerlebnisräumen.

Kubota feiert die Hausmessen in Wien, St Veit, Marchtrenk und Kalsdorf – zu den ungewöhnlichsten Angeboten.

Nicht der Neid bestimmt, sondern ein Dank an jene, dass sie für österreichischen Wein ein Wertegefühl vermitteln. Unsere Gesellschaft ist von günstig und billig in den Supermärkten bestimmt. Der Genuss des Feinsten aus der Natur ging verloren.

An einem neuen Weingesetz wird möglichst still gearbeitet. Die Frage, die dabei entsteht: Wird es ein Gesetz, das der Lobby dient, fern von jeder Praxis des Alltags?

Es ist gut, dass es eine Fachmesse für Weinbau gibt. Aber die Austro Vin hat in dieser Form keine Zukunft. 2026 war die Ausstellungsfläche bereits erheblich kleiner, der Besuch um ein Wesentliches geringer, fast alle Aussteller zeigten eine Unzufriedenheit.

Ein Lehrstück, das zu beobachten wert ist. Die Medienfachwelt ist begeistert – es ist der Zukunftstrend. Abfragen bei Weinfachhändlern zeigten, dass die Konsumenten fast die Tür einrannten, die Nachfrage entwickelte sich extrem.

Der Start waren die „Schalko’s“ Weinerlebnistage in Litschau vom 14. und 15. November. Manuel Schalko hat die Idee, in einem besonderen Ort außerhalb der Weinszene ein freies Forum über das edelste Naturprodukt Wein zu schaffen, angenommen und mit erheblichem Kapitaleinsatz ins Leben gerufen.

Über 14 Hektar in der Steiermark wurden bereits verbrannt – ein blanker Irrsinn. Gratulation an jene, die den notwendigen Pflanzenschutz als „Giftmischerei“ offen in die Öffentlichkeit gebracht haben.

Vierzehn Tage lang war die Qualitätsweinstufe „Wein aus Österreich“ in ihrer Aufmachung der Stufe „Qualitätswein“ fast gleichgestellt – die Rebsorte durfte auch in der Kategorie „Wein aus Österreich“ am Etikett stehen, genau wie beim Qualitätswein.

Ein Lehrbeispiel, wie man eine der erfolgreichsten Marken durch laufende Eingriffe verschiedenster Lobbygruppen zum Absterben bringt. Auf den „neuen“ Junker warteten bis vor wenigen Jahren Konsumenten, Handel und Gastronomie voll Ungeduld.

Die Medien sind voll davon, Wein ohne Alkohol – die Zukunft?

Der Rheinriesling war über Jahrhunderte hinweg der edelste Weißwein der Welt – und selbstverständlich auch in Frankreich als solcher anerkannt. Diese Sorte hatte sogar ein eigenes Synonym für ihre Aromatik: den Begriff „Blume“.

Die nun begonnene Diskussion über Wein als Gift wurde zu einem Thema in den Medien. Erstaunlich dabei ist: Nach neuen Erkenntnissen in diversen Forschungsforen gilt auch ein Tropfen Wein als Gift. Ist Wein in Verbindung mit Alkohol wirklich „Gift“?

Holen Sie sich ohne Risiko ein Stück davon – gewinnen Sie eine neue Kundenstruktur, stärken Sie den Ab-Hof-Weinverkauf – verdienen Sie an den Übernachtungen.

Mag. Unterrainer hat nun in über 8 Jahren einen Weinvertrieb völlig anderer Art von null weg aufgebaut. Qualität, Rares und Besonderes ist sein Ziel.

Diese Region ist in der Realität eine der weltbesten Rotweingebiete der Welt – ich bin mir bewusst, dass diese Ansage kontrovers zur Realität ist. Es ist aber kein Hirngespinst.

Green Peace, Global 2000, der WWF haben ihre Berechtigung und verdienen auch Dank. Das Problem: die Brieftaschen, und auch Ihre, für eine Spende zu öffnen, setzt ein Thema voraus das „unter die Haut“ geht.

Ein Modell, das in diese Richtung zeigt, war die Vorführung des autonomen Roboters Bakus in den Weingärten des Stiftes Klosterneuburg.

