Liebe Leser!

Wir gehen mit der Zeit und das Magazin „Der Weinbau“ wurde nach 31 Jahren digitalisiert. Unser Fokus wandert von den Printausgaben zu einem fast tagesaktuellen Online System. Aber nicht zur Gänze. Einmal pro Jahr erscheint der Jahresalmanach – Der Weinbau Österreich. Ein Rückblick mit Auswertung der aktuellen Jahresentwicklung und mit vielen Autoren, die einen analytischen Blick in die Entwicklung setzen.

Ihr Online Team

Jahresthemen 2024

Aktuelles

Zwischen Rekordhitze und Starkregen: Was hat El Niño mit dem österreichischen Weinbau zu tun?

2023/24 ist ein „El Niño“-Jahr. Die Auswirkungen des Klimawandels werden dadurch teilweise zusätzlich verstärkt. Eine Studie von Nature bestätigt: Mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit werden im Jahr 2024 weltweit Temperaturrekorde geknackt.

Doch was bedeutet dieses Klimaphänomen für Österreich? Gibt es Grund zur Beunruhigung? Und wie steht es um das Weinjahr 2024?

Rot in Not? Massiver Rückgang des weltweiten Rotweinkonsums seit Beginn des Jahrtausends

Eine wissenschaftliche Studie der International Organisation of Vine and Wine (OIV) bestätigt jetzt: Der globale Konsum von Rotwein ist drastisch zurückgegangen. Untersucht wurde der Zeitraum von 2000 bis 2021. Gewinner dieses Rückgangs sind Rosé und Schaumweine.

Unbedingt Lesen: Glückliche Lage (gluecklichelage.at)

Bemerkenswert – die 99% Schafe geführt von 1% der Herrschenden zeigen Flagge.

Lagenklassifikation – Exportverbot von Qualitätsweinen im Tank – verbunden mit praxisfernen Regulativen in der Verwaltung

Sind diese Innovationen wirklich durchdacht? Oder nur eine Ablenkung von dem großen Versagen der gesamten österreichischen Weinbaupolitik?

Schulen & Wissen

Im Strukturwandel liegen verdeckte Probleme, die unter den Tisch gekehrt werden – die aber gravierend unser gesamtes Ausbildungs- und Wissenssystem verändern werden! 

Vinoloft – Die Quadratur des Kreises!

Egal wo der Wein wächst, es sind die schönsten Regionen des Landes, die zu nützen sind – das ist soweit nichts neues. Also werden von Winzern Hotels gebaut, die sich jedoch zur Zeit als sehr problematisch erweisen. Denn ein Hotel von hohem Level ist personalintensiv und mit entsprechend hohen Personalkosten verbunden. Das neue von Schalko entwickelte Modell in Jois zeigt bei mehreren Betrieben ganz erstaunliche positive Ergebnisse.

Einladung zu einem neuen Denken und Handeln über Vinotheken und Weinfachgeschäfte 

Der Verfall der Preise liegt nicht an der Qualität – diese ist im Durchschnitt gut – sondern daran, dass sich in Österreich kein optimaler Fachhandel entwickeln konnte. Deshalb leitete sich das Weingeschäft in den letzten 20 Jahren in die Supermärkte ab. Diese Märkte haben die Mechanik des Günstigen – das ohne jegliche Beratung schnell ablaufen muss. Wie war es früher und gibt es Lösungen?

In Österreich sollen Weine in Zukunft nach Lagen klassifiziert werden

Eine ungewöhnlich hochwertige Ansicht im Standard von Georges Desrues über Lagen Klassifizierung, den es wirklich lohnt zu lesen. Wir müssen nicht alle Fehler nochmals machen wir haben schon genug eigene Fehler zu lösen. (Wagram DAC um € 3.49). Zu dem klaren Resümee ist nichts hinzu zu fügen. Bitte lesen Sie auch die über 160 Postings die zeigen wie Konsumenten denken.   DANKE AN DEN STANDARD

Meine etwas andere Reise in den Friaul.

Mein Leben und Interesse gehört seit über 10 Jahren den Weinen, der Schatzkammer Österreich, die nach langen Jahren aber noch immer voll von Überraschungen ist. Natürlich ist mir „unser“ Weinbaugebiet, der Kärntner, Friaul, immer nahe. Ein Bericht von Mag. Georg Unterrainer aus dem Weinbaumanagement.

Die Austro Vin – Eine kritische – aber der Realität angepasste Sicht.

Gut, dass wir eine Technik-Wein-Messe vom 1. bis 3. Februar in Tulln haben, die das bisherige Messesterben überlebt hat! Allerdings ist die Zukunft in dieser bisherigen Form extrem trübe. Das radikale Absterben der Weinbaubetriebe führte zu nunmehr 3800 verbliebenen Betrieben; wovon vermutlich weitere 20% in den nächsten zwei Jahren schließen werden – dies ergab eine Erhebung. Für die Aussteller reduzierte sich damit das Kundenpotential seit 1988 von knapp 7400 Betrieben auf fast die Hälfte. Ebenso veränderten sich die Wege für Investitionen grundlegend: Das Internet bietet heute eine umfassende Vorab-Informationsstruktur, die gerne genutzt wird.

Wie geht das?

Sind unsere Weine, aus jenem Land mit dem größten Verwaltungsaufwand und den höchsten Produktionskosten Europas (!) etwa der letzte Absud?! 

Der letzte Jahrgang – ein großer Event über das Sterben des Grünen Veltliners

Der bekannte Dompfarrer Toni Faber, der Markenbotschafter Willi Klinger, Österreichs Werbegott Jan Mariusz Demner, sowie Martin Minkowitsch verkündeten mit großer Mediengewalt „das Endes der Grünen Veltliners“.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung – der Traubenpreis

Die großen Abnehmer und Verarbeiter von Trauben für den Qualitätsweinexport reduzierten ihre Mengen drastisch. Was aber völlig verständlich ist; denn wenn sie ihre langjährigen Bestandskunden nicht mehr beliefern dürfen – wohin dann mit dem Wein?

Lagenklassifikation – der Tod vieler kleiner Spezialisten?!

Der Standard hatte den Mut, dieses System zu hinterfragen. Fakt ist: Einige, ganz wenige, die selbst die Etikettenverordnung mit Lagenbezeichnungen etc. übertreten haben legalisierten so – aufgrund ihrer Marktmacht- ihr System. 

Umfrage: Wie wirken sich die Maßnahmen der ÖWM auf Ihr Weingeschäft aus?

Wie wirken sich die Maßnahmen der ÖWM auf Ihr Weingeschäft aus? Die 4,5 Millionen € die über Sie und Ihre Kollegen aufgebracht werden addiert mit den 3,5 Millionen € der Länder, sowie die Mittel der EU ergeben das Gesamt Budget von 10 Millionen €. Werden diese Mittel effizient eingesetzt? Wir bitten Sie um Ihre Stellungnahme.

Was hat der Weinbau in Albanien, was die neue Weinwelt in der USA nicht hat?

Albanien hat die Regeln der OIV der internationalen Organisation für Rebe und Wein angenommen – in den USA bleibt der unregulierte Weinbau Standard Als Gedankenansatz dazu: Theoretisch könnte in den USA der Wein komplett ohne Deklaration aus der Retorte, dem Labor entstehen, von dieser Hypothese ist der technisch chemische Weinbau der USA nicht mehr allzu weit entfernt. 

Der Geschmack, die Basis aller Lebensmittel. Insbesondere auch die des Weines! 

Schon die Bestimmung setzt breite Kenntnis und ein hohes Maß an umfassenden sensorischen Fähigkeiten voraus. Aber vielleicht noch schwieriger ist eine Beschreibung, die nicht im üblichen Wein- und Lebensmittelbeschreibungs-‘Wording‘ endet. Die Homepages der Winzer und auch die Weinbeschreibungen bei den verschiedensten  Bewertungen erschöpfen sich in Standard-Phrasen, die ebenso beliebig wie auswechselbar sind.

Eine „kleine“ Erfindung zu Wein – und weltweit einzigartig! 

Will man einen Wein wirklich ‚erleben‘, ist der Mund bzw. Gaumen darauf vorzubereiten: ein Weißbrot oder ähnliches dient üblicherweise dafür. 

Ein Gespräch, ein gemütliches Zusammensitzen rund um ein Glas Wein erweckt den Wunsch, dazwischen mal etwas zu „beißen“. Soll es wieder ‚bloß‘ die Weißbrotschnitte sein..?

Weinraritäten, edle Speisen – und Kaffee?

Ein Hinweis über kleines Detail in der Genusskette, das sehr oft übersehen wird. Kaffee ist das Stiefkind der Heurigenkultur. Mehr Auseinandersetzung mit der beliebten Alltagsdelikatesse würde sich lohnen – nicht nur für Kaffeehausbetreiber.

„Redesign“ – die Königsdisziplin der Tischlerkunst!

Fuhrgassl-Huber, einer der international bekanntesten Tempel der Wein- und Genusskultur Österreichs soll und muss so bleiben, wie er sich in Bildern und Gefühlen in die Köpfe der Kunden eingeprägt hat.