Ein neues Weingesetz entsteht
An einem neuen Weingesetz wird möglichst still gearbeitet. Die Frage, die dabei entsteht: Wird es ein Gesetz, das der Lobby dient, fern von jeder Praxis des Alltags?
An einem neuen Weingesetz wird möglichst still gearbeitet. Die Frage, die dabei entsteht: Wird es ein Gesetz, das der Lobby dient, fern von jeder Praxis des Alltags?
Es ist ein Fakt: Österreich hat von den Grundkosten und gesetzlichen Regeln und dem Verwaltungsaufwand die teuerste Produktionsart der EU. Was sich aber am Markt in den Preisen nicht widerspiegelt.
Wie es aussieht ist nun anzunehmen, dass andere Länder diesem Beispiel folgen werden.
Im Rahmen der Initiative „Evolution statt Revolution“ geht es um die Forderung nach einer Verwaltungsvereinfachung - also nicht um Abschaffung, sondern um ein Bündeln entsprechend der Normalität der IT-Welt. Es ist eine Tatsache, dass ein selbstvermarktender, ca. fünf Hektar großer Betrieb im Grunde genommen eine Halbtagskraft für die Erledigung des Verwaltungsaufwandes benötigt.
Wir müssen etwas tun: der Verwaltungsaufwand für einen Vollerwerbsbetrieb bedarf einer fix angestellten Kraft oder - wie in der Praxis üblich - dass die ganze Familie am Abend oder Samstag und Sonntag diesen Verpflichtungen nachkommt. Jedes Gesetz und jede Vorgabe hat sicher eine Begründung. Die Ausarbeitung und Umsetzung wird aber am grünen Tisch fern jeglicher Praxis hinsichtlich des Arbeitsaufwandes erstellt.
Diese Gedanken haben nichts mit Politik zu tun, sondern sie gelten als Hinweis für die Berufsgruppe Weinbau, die wenn sie weiter existieren soll, dringend einer Reform der Regulatorien bedarf.