Ein neues Weingesetz entsteht
An einem neuen Weingesetz wird möglichst still gearbeitet. Die Frage, die dabei entsteht: Wird es ein Gesetz, das der Lobby dient, fern von jeder Praxis des Alltags?
An einem neuen Weingesetz wird möglichst still gearbeitet. Die Frage, die dabei entsteht: Wird es ein Gesetz, das der Lobby dient, fern von jeder Praxis des Alltags?
Weinautomaten nicht nur im Visier der Medien - in Wien wurden 100 Automaten, die alkoholische Getränke anbieten, von der Behörde aus dem Markt verbannt.
Warum sollte man Demokratie pur leben und ein zu erwartendes Gesetz verfassungsrechtlich prüfen lassen? Dies sagt nichts über Politik, Hass oder Vorteilsuche aus, sondern klärt lediglich, ob eine Maßnahme dem Gesetz entspricht oder nicht. Der Verfassungsgerichtshof kann entscheiden und gegebenenfalls erkennen, dass die Maßnahme der Verfassung entspricht. Dadurch wird Rechtssicherheit geschaffen.
Die großen Abnehmer und Verarbeiter von Trauben für den Qualitätsweinexport reduzierten ihre Mengen drastisch. Was aber völlig verständlich ist; denn wenn sie ihre langjährigen Bestandskunden nicht mehr beliefern dürfen - wohin dann mit dem Wein?
Der Standard hatte den Mut, dieses System zu hinterfragen. Fakt ist: Einige, ganz wenige, die selbst die Etikettenverordnung mit Lagenbezeichnungen etc. übertreten haben legalisierten so - aufgrund ihrer Marktmacht- ihr System.
Albanien hat die Regeln der OIV der internationalen Organisation für Rebe und Wein angenommen - in den USA bleibt der unregulierte Weinbau Standard Als Gedankenansatz dazu: Theoretisch könnte in den USA der Wein komplett ohne Deklaration aus der Retorte, dem Labor entstehen, von dieser Hypothese ist der technisch chemische Weinbau der USA nicht mehr allzu weit entfernt.
Wie es aussieht ist nun anzunehmen, dass andere Länder diesem Beispiel folgen werden.
Unermüdlich arbeiten viele Beamte und NGOs intensiv in bedeutsamen Gremien, stets bemüht um das Wohl der Konsumenten.
Ein Auszug aus dem Lagenklassifikationsdokument.
Es tut mir leid, dass man dem Unwissen bezüglich Alkohol und Wein scheinbar keine realen wissenschaftlichen Arbeiten entgegensetzen kann. Wissenschaft hat offenbar „keinen Wert“; dass z.B. Dr. Orgogozo den klaren und eindeutigen Nachweis lieferte, dass moderater Weingenuss das Demenzrisiko um 50% senkt, die Arbeiten von Prof. Roger Corda in Großbritannien oder von DI Dr. Zöchling, die Arbeit mit DI Eder - die allesamt das Gegenteil dessen beweisen, was die EU neuerdings behauptet - nämlich die positiven gesundheitlichen Wirkungen - scheinen gänzlich ungültig zu sein. (Vorsicht, Ironie!)