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Welcher Wein war in diesen Jahren bis zur letzten Flasche ausverkauft?

Heute kaum zu glauben: Es war der klassische Schilcher mit 9 bis 10 Promille Säure. Die Basis dafür wurde von Kurt Nikodem-Eichhardt gelegt, der sich intensiv dem Schilcher widmete. Privat und mit Freude – gemeinsam mit Werner Surma, Franz Gosch, Trappl, Edi u. a. – entstand die Idee der Marke „Weißes Pferd“ mit klaren und harten Regeln. Ein Boom folgte, die Traubenpreise stiegen, der Schilcher war in aller Munde (hier stimmt der Ausdruck tatsächlich).
Heute ist der einstige Schilcher ein gefälliger, identitätsloser Allgemein- und Supermarktwein. Verstärkt durch die Reminiszenz des Schilchersturms von einst, der nun in Plastikflaschen mit undefinierbarer rosé- oder roter Substanz angeboten wird. Wie konnte sich dieser Höhenflug derart verändern?
Ein Zeitzeuge dieser Entwicklung ist der damals noch sehr junge Thomas Strohmaier. Er belieferte unter anderem den Plachutta in Hitzing mit frischem Schilchersturm und Schilcher – damals ein absoluter Hit in der gehobenen Gastronomie.

Wie ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie uns Ihre Sichtweise an Sepp.Baldrian@der-weinbau.at

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