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Mutlos sitzen die Landwirtschaftsexperten der Kammer, der Bundesländer, der ÖWM sowie der Weinländer-Organisationen vor ihren Schreibtischen und beklagen die Krise. Keiner hat den Mut, zum Thema Alkohol im Wein die Wahrheit zu sagen. Alkohol ist ein natürlicher Bestandteil unserer Ernährung – von Salat und Gemüse über Brot bis hin zu Beeren und Obst. Als einfaches Beispiel: die Himbeere enthält 32 verschiedene Alkohole – wer regt sich darüber auf? Niemand. Die NGOs und alkoholkritischen Experten schweigen. Für die Medien, die um starke Schlagzeilen kämpfen, ist das Thema „Alkohol = Wein = Gift“ natürlich ein gefundenes Fressen.

Was wird dagegen getan? Nichts.

Ein Begleiter der Menschheit seit über 8.000 Jahren – in China und bei uns seit rund 4.000 Jahren. In der katholischen Kirche, egal ob orthodox, evangelisch oder römisch-katholisch, ist Wein das Blut Gottes. Nun erkennen spendenabhängige Strukturen und NGOs diesen jahrtausendealten Begleiter der Menschheit plötzlich als Gift. Die Wissenschaft mit ihren Langzeitstudien, wie etwa der Hinweis, dass mäßiger Weingenuss das Demenzrisiko um bis zu 50 % senken kann, oder die große Studie von Dr. DI Zöchling, die entsprechende gesundheitliche Effekte beschreibt, wird dabei ignoriert. All das zählt offenbar nichts – besser ist es, zu schweigen, obwohl Millionen an PR- und Werbemitteln zur Verfügung stehen.

Feige und verängstigt sehen hoch bezahlte Experten zu, wie das Weinland zu sterben droht – eine Schande.

Dann das Thema Alkohol und Sucht: Ohne Zweifel kann Alkohol zu einer Sucht führen. Leider gibt es suchtanfällige Menschen, für die Alkohol zu einem Suchtmittel wird. Das Problem Sucht ist natürlich schwerwiegend und in der Mitte unserer Gesellschaft verankert. Spielsucht, Esssucht, Handysucht und viele weitere Formen existieren ebenfalls. Allerdings ist Wein nur sehr selten suchtauslösend. Das zeigt sich auch daran, dass nicht jeder Winzer Alkoholiker ist – im Gegenteil: Im Bereich der Winzer liegt der Anteil alkoholkranker Menschen unter dem Bundesschnitt der Gesamtgesellschaft.

Das Erstaunliche: Über Destillate schweigen Medien und Experten, die den Wein kritisieren. Dabei sind hochprozentige Getränke die deutlich größere Gefahr für Sucht und Gesundheitsschäden.