Über den Tourismus im „Wunderland des Weines“ und seine Möglichkeiten, die gesamte Erlössituation erheblich zu verbessern, bedarf es keiner Diskussion. Die Beispiele aus den Schalko-Tourismusentwicklungen liegen offen und sind im Ergebnis kaum zu glauben. Dass ein Betrieb mit 8 Hektar Weinbau die gesamte Lese über den Tourismus verkauft, klingt überzogen. Es ist jedoch nicht nur ein Betrieb, der in diesem System arbeitet. Es gibt eine Referenzliste, die Sie bei Schalko oder in unserer Redaktion (office@der-weinbau.at) anfordern können. Mit Kollegen, die diesen Weg erfolgreich gehen, zu diskutieren, wäre ein wichtiger Schritt zur Orientierung.
Die Vinoloft-Entwicklung richtet sich nach den aus der Praxis bekannten Anforderungen der Gäste und ihrer Erwartungshaltung. Dieses Wissen stammt aus vielen umgesetzten Projekten. Der nächste Schritt ist, die Alltagspraxis eines Winzerbetriebs mit dem Projekt zu synchronisieren. Je besser wir den Alltag erfassen, desto mehr können ärgerliche Kleinigkeiten minimiert oder möglicherweise ausgeschlossen werden.
Deshalb suchen wir einen Partner aus der Weinbaupraxis, dessen reales Wissen in das Projekt einfließt – dies wird honoriert mit einem Bonus von 40.000 Euro von Schalko.
Diese Aktion hat nichts mit PR oder Werbung zu tun. Je näher wir das Projekt am Alltag ausrichten, desto sinnvoller ist der Nutzen. Es sind viele auf den ersten Blick banale, aber bedeutende Fragen zu klären – z. B.: Sollte das Vinoloft so ausgerichtet sein, dass sich Gäste ein Frühstück selbst zubereiten können? Ist eine solche Kostenstelle im Betrieb überhaupt sinnvoll? Wie hoch sollte der Umsatz bei einem Ab-Hof-Verkauf mit Verkostung liegen? Wie lange sollte die Nutzungsdauer eines Vinolofts sein? Eine wesentliche Frage: Derzeit ist das Vinoloft auf die maximale Haltbarkeit einer Holzkonstruktion ausgelegt. Wenn man die Lebens- und Nutzungsdauer jedoch auf 20 Jahre auslegt, würden sich die Kosten erheblich senken – ist das sinnvoll? Wie hoch schätzen Sie Übernachtungskosten in Ihrer Umgebung? Ein Chemie-WC mit hochwertiger Anmutung oder doch eine Bioanlage in ungewohntem Design? Ist die Kostenstelle für einen kleinen Weinkühler sinnvoll?
Es sind über 150 Fragen aus allen Bereichen, teils sehr komplex, die nicht einfach zu beantworten sind. Zum Beispiel: Jeder Weinbaubetrieb hat seine betrieblichen Abläufe, bei denen Gäste – offen gesagt – manchmal störend sein können. Wie nahe sollte das Vinoloft am Betrieb positioniert werden? Isoliert oder in den Betrieb eingebunden? Ist ein autonomes Energiesystem sinnvoll? Das Vinoloft ist nicht als langfristiges Gästehaus für mehrere Wochen ausgelegt. Eine Energieautonomie ist ein erheblicher Kostenfaktor, kann jedoch den Naturanspruch eines Betriebs unterstreichen.
Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir senden Ihnen einen Auszug des Fragekatalogs, anhand dessen Sie Ihren Zeitaufwand abschätzen können. Dieser Ansatz basiert auf analytischem Praxiswissen und ist keine Alibiaktion.
