Das Ergebnis: Umfrage – Weinbau Zukunft
Stirbt der individuelle Weinbau zugunsten der Masse?
Stirbt der individuelle Weinbau zugunsten der Masse?
Weinspezialitäten verkosten, Kontakte knüpfen, sich treiben lassen, genießen – das ist das Idealbild – so stellen sich viele eine Weinmesse vor. Realität sind hohe Teilnahmegebühren, Professionalisierung, gezieltes Networking und eine ordentliche Portion Vitamin B. Wem nützen die großen Weinmessen heute noch wirklich?
Ein stiller klassischer Winzer mit einer ungewöhnlichen Betriebsphilosophie die keinen Vergleich findet – sein Credo: Der Beste Wein bedarf der Besten Lage.
Grundlegend definieren wir Qualität mit hoher Reife, diese Definition stammt noch aus der Zeit, als das Klima selten eine hohe Endreife zuließ. Wo 13 KMW wie damals in der Steiermark bereits die Grundlage für Qualitätsweine darstellte. Der Begriff Spätlese als seltene Rarität einen hohen Wert hatte. Ist das noch zeitgemäß? Eine Ansicht dazu:
Drei Millionen Euro EU-Förderung für den österreichischen Weinbau wurden nicht genutzt und gingen verloren. Wie konnte es dazu kommen, dass diese Mittel nicht rechtzeitig ausgeschrieben wurden?
Heute kaum zu glauben: Der klassische Schilcher war in den frühen 1990er-Jahren bis zur letzten Flasche ausverkauft. Wie konnte sich dieser Höhenflug derart verändern?
Der Rotwein war über Jahrzehnte ein gefragtes Produkt und ein sicherer Umsatz- und Ertragsträger. Wo liegen die eventuellen Ursachen für diese massive Veränderung?