Wie können wir überleben?
Wir könnten sogar sehr gut. Denn unser heimischer Markt nimmt 70 % der Gesamtlese auf. Nur – und das ist der elementare Fehler – stellen wir nie dar, was der Konsument mit einer Flasche österreichischen Weins erhält.
Wir könnten sogar sehr gut. Denn unser heimischer Markt nimmt 70 % der Gesamtlese auf. Nur – und das ist der elementare Fehler – stellen wir nie dar, was der Konsument mit einer Flasche österreichischen Weins erhält.
Der allgemeine Trend zur Masse und zum Supermarkt bestimmte die letzten Jahre. Aber ganz still entwickelte sich eine neue Generation mit einer ganz anderen Philosophie.
Es stimmt, viele hören auf. Aber jene, die die Betriebe übernehmen - die Winzergeneration zwischen 18 und unter 30 Jahren - bieten eine erstaunlich andere Einstellung zu einer guten Zukunft.
Wo liegt unsere Zukunft? Diese Frage bewegt alles rund um unseren Weinbau. Die neuen Entwicklungen mit den Rieden-Herkunftsbezeichnungen sind Versuche, Wege in die Zukunft zu sichern.
Mutlos sitzen die Landwirtschaftsexperten der Kammer, der Bundesländer, der ÖWM sowie der Weinländer-Organisationen vor ihren Schreibtischen und beklagen die Krise. Keiner hat den Mut, zum Thema…
Bemerkenswert – die 99% Schafe geführt von 1% der Herrschenden zeigen Flagge.
Sind diese Innovationen wirklich durchdacht? Oder nur eine Ablenkung von dem großen Versagen der gesamten österreichischen Weinbaupolitik?
Im Strukturwandel liegen verdeckte Probleme, die unter den Tisch gekehrt werden - die aber gravierend unser gesamtes Ausbildungs- und Wissenssystem verändern werden!
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern bereits Realität im Weinbau. Sie spielt heute in vielen Bereichen eine Rolle – im Weingarten, im Keller und zunehmend auch in Verwaltung, Marketing und Vertrieb.